Trockenbeutel sorgen für sichere Verpackungen

Trockenbeutel werden heute vor allem dafür eingesetzt, Verpackungen für den Transport trocken zu machen. Wie der Name ja schon sagt, geht es dabei darum, mit der Hilfe eines oder mehrerer Beutel etwas trocken zu legen. Jedoch gibt es rund um das Thema Trockenbeutel einiges zu sagen, wie an dieser Stelle verdeutlicht werden soll.

  • Sie können in diversen Kontexten angewendet werden
  • Dahinter steht ein besonderes Granulat
  • Je nach Anwendung variiert die Quantität

Es gibt eine ganze Menge an Gütern, die auf jeden Fall besser in einem trockenen Zustand von A nach B transportiert werden sollten. Schließlich gibt es in unserer heutigen Kette der Produktion und der Lieferung nicht selten zahlreiche Stationen zu durchlaufen. Außerdem gibt es schlicht und ergreifend Gegenstände, die ganz einfach immer trocken gelagert werden sollten, wobei es dann ganz egal ist, wo sie sich eigentlich befinden. Trockenbeutel sind dann die Lösung solcher Probleme. Ob der Bereich der Anwendung sich nun in einem Museum befindet, wo seltene Gemälde vor Feuchtigkeit geschützt werden sollen, oder ob ein Klavier davor bewahrt werden soll, dass es altert und sich das Holz in einer Art und Weise verzieht, die dem Klang des Instruments zu Schaden kommen würde oder ob es sich ganz einfach um eine Platine aus dem Bereich der Elektronik handelt, wie sie beispielsweise heute in jedem Computer oder jedem mobilen Telefon verbaut ist – alle diese Beispiele haben gemeinsam, dass die Ware vor Feuchtigkeit geschützt werden muss, damit es unversehrt bleibt und seine Funktionstüchtigkeit nicht auf das Spiel gesetzt wird. Für die Lösung solcher Probleme sind Trockenbeutel immer die richtige Wahl, denn auch wenn Feuchtigkeit durch die Verpackung eindringt – was in geringen Dosen bei fast allen nicht unter Vakuum verpackten Produkten der Fall ist -, ziehen die kleinen Trockenbeutel die Feuchtigkeit in sich ein und sorgen somit dafür, dass das zu konservierende Produkt immer optimal geschützt wird. Denn im Grunde ist die Rechnung ganz einfach: Feuchtigkeit dringt bei fast allen Verpackungen ein, wenn auch manchmal in nur sehr geringen Mengen. Das Gerät muss allerdings vor ihr geschützt werden. Da muss man doch einfach einen Gegenstand dazugeben, der die Feuchtigkeit in stärkerem Maße auf sich zieht und konzentriert, als es das zu schützende Produkt tut. Und genau dies können Trockenbeutel so wunderbar, dass sie heute von allen möglichen Industrien genau zu diesem Zwecke benutzt werden. Denn die Hersteller von Computern, hochwertigen Klavieren oder die Sammler von teurer Kunst sind bei weitem nicht die einzigen Anwender der kleinen magischen Beutelchen auf unserem Planeten. Wer sich über den Einsatz ihrer informiert, kann sich nur von der Vielzahl der Anwendungen überraschen lassen. Welche Auswirkung die Anwendung auf die Dosierung hat, wird in der letzten Sektion geklärt. Zunächst einmal soll die Funktionsweise näher erläutert werden.

Trockenbeutel werden mit speziellem Granulat gefüllt

Natürlich sind Trockenbeutel von innen nicht leer. Vielmehr befindet sich ein ganz bestimmter Stoff im Inneren der kleinen Umschläge, und zwar handelt es sich dabei um einen Stoff, der ganz besonders dazu neigt, Feuchtigkeit auf sich zu ziehen. Dass ein Trockenbeutel auf diese Art und Weise funktioniert, haben wir ja gerade bereits beschrieben. Das absolute Zauberwort hinter den kleinen Beutelchen, die die Feuchtigkeit entziehen, heißt Silicagel. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus verschiedenen chemischen Stoffen, die zusammen genommen das eben erwähnte Silicagel ausmachen, wobei es sich um ein besonderes Granulat handelt, das besser als andere Stoffe Feuchtigkeit absorbiert und anzieht. So ist es am Ende der Trockenbeutel, der entgegen seines Namens am Ende feucht wird – und damit die anderen Artikel schützen, denen die Feuchtigkeit entzogen werden soll. Auf diese einfache aber geniale Art und Weise wirken Trockenbeutel und schützen diverse Produkte und Artikel auf dieser Welt vor Feuchtigkeit. In diesem Sinne sind sie gewissermaßen Märtyrer, wenn man so möchte: Sie opfern sich auf, um andere zu beschützen. Natürlich unterscheiden sie sich dahingehend vom menschlichen Märtyrer, als dass sie eigens und allein zu diesem Zwecke gemacht worden sind. Wenn man sich einmal die Art und Weise der Funktion der Trockenbeutel vergegenwärtigt hat, entdeckt man sie auch in immer mehr Anwendungen in unserem Alltag. Kontrollieren sie ruhig einmal die letzte Lieferung der Schuhe, die sie neulich im Internet bestellt haben. Finden sich in der Verpackung, um das Leder oder den Kunststoff vor den Einflüssen der Witterung zu schützen, etwa kleine magische Beutelchen mit in der Tüte im Karton?

Je nach Anwendung sollte dosiert werden

Natürlich kommt es auch beim Trockenbeutel ganz auf die Dosierung an. Dazu kann man einen Vergleich ziehen aus der menschlichen Medizin: Dem Patienten wird ja schließlich auch nicht jede Art von Dosis einer bestimmten Medizin verabreicht, vielmehr hängt diese in der Quantität immer von der Art der Krankheit ab, von der der Patient befallen ist. Jedoch ist bei einem menschlichen Patienten es auch daher wichtig, als dass bei einer zu starken Dosierung der Patient gefährdet wird. Bei unseren Beutelchen mit dem chemischen Granulat allerdings kommt es weniger hierauf an, als dass nicht genügend von ihnen eingesetzt wird. Denn es kann sicher der Fall sein, dass ein einzelner Trockenbeutel nicht ausreicht, um ein Produkt trocken zu halten. Das ist insbesondere der Fall, wenn größere oder sperrige Artikel vor Feuchtigkeit geschützt werden sollen. Stellen wir uns nur einmal vor, wir würden mit einem einzigen Trockenbeutel versuchen, das ganze Klavier davor zu schützen, dass Feuchtigkeit eindringt und sich das Holz verzieht. Nein, ganz im Gegenteil sollte davor gewarnt werden, nicht genügend Stück einzusetzen um die Feuchtigkeit abzuhalten.

Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn
Comments are closed.